BUND Hochrhein

Kesslergrube - Altlast in Grenzach-Wyhlen

Die Altlast Kesslergrube liegt in der Metropolregion Basel. Sie weist eine ganz besonders hohe Gefährlichkeit auf. Das liegt zum ersten an ihren Inhalten, die aus hochgiftigen Chemieabfällen bestehen. Es liegt zum zweiten an ihrem Standort im Grundwasser unmittelbar am Rhein auf karstigem, durchlässigem Untergrund.

Aktion

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Forderungen an BASF

  • "Der Dreck muss weg" (Lothar Späth)
  • Kein Pumpen für die Ewigkeit
  • Entfernung der Schadstoffe - Dekontamination
  • Heute mehr Geld in die Hand nehmen...
  • ...um die Probleme von morgen zu lösen!!

Kesslergrube

Postkarte

Kesslergrube

Plakat Kesslergrube  (Thomas Dix)

Ehemalige Kiesgruben am Rhein mit Giftmüll verfüllt

Die Kesslergrube besteht aus mehreren ehemaligen Kiesgruben, die mit allerlei Stoffen verfüllt wurden. Darunter Bauschutt, Hausmüll, aber auch Abfälle der Chemieindustrie. Diese Mischdeponie sorgt nun schon seit langem für Aufsehen. Nur einer der Eigentümer  ist  jedoch bereit die Deponie in einem konkreten Zeitraum in dieser Generation zu sanieren.

Totalaushub durch die Firma Roche bis 2023

Die Firma Hoffmann la Roche saniert ihren Teil der Grube (1/3) komplett.  Die beauftragten Spezialfirmen heben die Fläche vollständig aus und verfüllen mit sauberem Erdmaterial, sodass die Fläche später bedenkenlos und vielseitig genutzt werden kann. Die Abfälle  aus der Deponie werden  nach dem Ausheben sorgfältig entsorgt und soweit  wie möglich recycelt.

BASF -  Spundwand und Abpumpen für die "Ewigkeit"

Die Verantwortlichen der BASF gehen anders an die Sache ran. Sie wollen die restliche Fläche von oben und seitlich abdichten und nennen diese Maßnahme eine "Einkapselung", obwohl durch den porösen Muschelkalk-Untergrund weiterhin viel Wasser permanent einströmt.  Für die Entwässerung und Reinigung  des verunreinigten Grundwassers muss eine aufwändige Anlage gebaut und dauerhaft in Betrieb gehalten werden. Man könnte nun denken "naja, wenigstens etwas", aber betrachtet man die Situation genauer, ist es keine Option. Die Sicherung durch eine Einkapselung verschiebt die sehr teure Sanierung in die Zukunft.

Wir müssen jetzt handeln

Noch in dieser Generation muss die Deponie ordentlich saniert werden. Denn wer weiß schon wie lange diese Einkapselung hält? Und was passiert, wenn es leckt? Wer saniert und überprüft die Anlagen und für wie lange soll das dann aufrecht gehalten werden?

Weitere Infos

Webseite der BUND Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen

Kesslergrube - Infos von Roche und BASF

Nachhaltigkeit

-Brundlandt Bericht 1987

„Dauerhafte (nachhaltige) Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können."

 

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Postkarte "Der Dreck muss weg" (Lothar Späth)

 

 

Kontakt

Dr. Herwig Eggers


79639 Grenzach-Wyhlen E-Mail schreiben Tel.: 07624 / 23 50

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