Das Biosphärengebiet Südschwarzwald

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Biosphärengebiet Südschwarzwald

Der BUND gratuliert zur Einrichtung des Biosphärengebietes Schwarzwald und hat die Einrichtung unterstützt. Das Biosphärengebiet Schwarzwald besitzt seit 2017 die UNESCO-Anerkennung.

Die Initiative für das Biosphärengebiet Südschwarzwald ist einerseits vom Regierungspräsidium Freiburg und andererseits von einem harten Kern aus den 21 beteiligten Gemeinden zwischen Münstertal, Oberes Wiesental und Hotzenwald gekommen. Das nun ausgewiesene Biosphärengebiet Südschwarzwald umfasst das Gebiet von. ca. 68.000 Hektar. Das Biosphärengebiet Südschwarzwald soll ein Modellgebiet für nachhaltiges Wirtschaften sein.

Der BUND Hochrhein hat dazu zum Auftakt des Biosphärengebiets Schwarzwald im Jahr 2016 ein Erlebnisprogramm angeboten. Näheres finden Sie dazu unter "Erlebnisprogramm Biosphärengebiet"

 

Das BSG ist Gefäß für regionale Entwicklungen:

  • Das herausragende Merkmal des Biosphärengebiets Schwarzwald sind die Allmendweiden, im Besitz der Gemeinde befindliche, große zusammenhängende Weidfelder aus Magerweiden mit einem außergewöhnlich hohen Arten- und Strukturreichtum. Diese Allmendweiden kommen vor allem im Oberen Wiesental vor, im NSG Feldberg nur im östlichen Gebiet auf Gemarkung Menzenschwand, im zentralen und westlichen Gebiet sind es Flächen der Weidegenossenschaften oder Privatflächen. Der hohe Anteil an naturnahen Wäldern und die glazial überformte Landschaft sind ebenfalls wertgebend.
  • Ein weiteres wichtiges Ziel des BSG ist neben der Sicherung der Allmendweiden und Mähwiesen aus naturschutzfachlichen und kulturhistorischen Gründen auch die Vermehrung der Prozessschutzflächen im Wald: Wir brauchen nach der Nationalen Biodiversitätsstrategie und nach der Naturschutzstrategie des Landes eine deutliche Erhöhung an Prozessschutzflächen und damit an Bannwäldern (aktuell: 0,5 % der Landeswaldfläche; Waldschutzgebietskonzept der FVA: 1 % der Landeswaldfläche = Verdoppelung;  Ziel Nationale Biodiversitätsstrategie: 5 % der Waldfläche = Verzehnfachung). 3% Kernzone = 1.140 Hektar 

Wichtige Naturschutz- und Landschaftspflege-Themen für das BSG sind: Erhaltung und Bewirtschaftung der Allmendweiden, nachhaltige Höhenlandwirtschaft, Naturwaldforschung, energetische Verwertung von Landschaftspflegeaufwüchsen (insbesondere Adlerfarn), naturverträgliches Gesamtkonzept für erneuerbare Energien, Gemsen-Regulierung am Belchen, Akzeptanz für Großraubtiere.

Kontakt

BUND Regionalgeschäftsstelle Hochrhein


Tel.: 07623/62870

Der BUND Stand beim Biosphärengebietsfest in Bernau.

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