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BUND Hochrhein

Das Erlebnisprogramm 2014 „Stadtwildnis“ vom BUND Hochrhein

Was kann es für einen größeren Gegensatz zu Naturerlebnis und Wildnis geben als die Stadt und dichte Besiedlung? Darum erscheint der Titel des Erlebnisprogramms des BUND Hochrhein als Widerspruch. Indessen gibt es in unseren Städten und Siedlungen viele unentdeckte Ecken und Flächen, die diesen Gegensatz zwischen Stadt und Natur mehr und mehr aufheben:

Der BUND am Hochrhein veranstaltete im Sommer 2014 dazu ein umfangreiches Naturerlebnis-Programm mit dem ansprechenden Titel „Stadtwildnis“. Von Juli bis Mitte September finden fünfzehn Veranstaltungen in der Ferienzeit Wanderungen, Besichtigungen und Führungen statt. Nicht nur Erlebnisse werden vermittelt, geliefert werden praktische Information, wie jeder selbst dazu beitragen kann, dass sich wilde Tiere und Pflanzen in unseren Städten wohler fühlen – etwa durch Schaffung von Nistgelegenheiten an Gebäuden oder naturnähere Gestaltung und Pflege von Gärten.

Bei diesem Erlebnisprogramm stellen die Freiwilligen des BUND Hochrhein die Landschaft und Natur, insbesondere Biotope, wie Gärten, Parks, Grünflächen, Brachen, Bäche als Rückzugsflächen und Trittsteine vor. Immer mehr einst wilde Arten erobern städtische Räume zurück, indem sie zu Kulturfolgern werden: erst Steinmarder, dann Füchse und in neuster Zeit auch Wildschweine. In städtischen Gebieten sind „Sekundärlebensräume“, welche von seltenen Arten besiedelt wurden entstanden, etwa Hausfassaden als Felsersatz für Dohlen und Alpensegler, Speicher als Höhlenersatz für Fledermäuse. „Naturkorridore“ für Pflanzen und Tiere durchziehen die Region und machen Siedlungen durchgängiger und vernetzten Biotope miteinander.

 

Erlebnisprogramm 2014 "Stadtwildnis" zum Download  

Kontakt

Ulrich Faigle

Regionalgeschäftsführer
Hebelstr. 23a 79618 Rheinfelden E-Mail schreiben Tel.: 07623 62870 Mobil: 0160-4933925

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